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Ein chronisches Nierenversagen kann sich aufgrund verschiedener Ursachen
entwickeln. Jeder Verlust von funktionierendem Nieregewebe führt
zu einem Abfall der GFR, der aber zum Teil kompensatorisch durch eine
Hyperfiltration der verbleibenden Nephrone ausgeglichen wird. Die Ursachen für Nierenerkrankungen können sein:
- Langzeitfolgen eines Diabetes melitus,
- Bluthochdruck,
- Immunerkrankungen,
- Angeborene Erkrankungen (z.B. Zystennieren),
- Urinabflußstörungen,
- Lang andauernde oder wiederholte Nierenentzündungen
- Medikamente/Drogen,
- und Umweltgifte.
Lang andauernde oder wiederholte Nierenentzündungen können
die Niere nachhaltig schädigen. Die Langzeitfolgen eines Diabetes können
durch Arteriosklerose die feinen Blutgefäße der Nierenkörperchen
zerstören.
Angeborene Fehlbildungen können lange unentdeckt bleiben und
zum allmählichen Verlust der Nierenfunktion führen.
Es können auch
Schadstoffe wir Schmerzmittel oder Umweltgifte die Niere auf Dauer
beeinträchtigen.
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Niereninsuffizienz (Brockhaus): „krankhafte Herabsetzung des
Nierenleistungsvermögens. Die Niereninsuffizienz führt zur Ansammlung
harnpflichtiger Substanzen, v.a. stickstoffhaltiger Endprodukte des
Proteinstoffwechsels, im Blut. Chronische Nierenerkrankung:
Liegt vor bei einer GFR von weniger als 60 ml/min/1,73m2 , über einen
Zeitraum von länger als 3 Monaten (Quelle: /3/)
Dies ist der Fall bei über 20 Mio (1 von 9) US-Amerikanern, weitere 20
Mio. sind Risikogruppen. (Quelle: /3/)
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