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Die genaue Quantifizierung der Nierenfunktion
ist wichtig, um Nierenerkrankungen zu erkennen, den Verlauf zu
beobachten und Medikamente richtig zu dosieren.
Die GFN empfiehlt, den Urintest (Mikroalbuminurie) zur
Bestimmung einer Eiweißausscheidung im Urin als Indikator für
Nierenerkrankungen neben der Blutbildanalyse als Standard in den
hausärztlichen Jahres-Checkup zu integrieren. Somit können Schädigungen
frühzeitig diagnostiziert, therapiert und vielen Patienten die Dialyse
erspart werden.
Die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) ist der
grundlegende Parameter. Die GFR ist die Summe aller Filtrationsraten der
einzelnen, funktionierenden Nephrone. Sie stellt zudem ein Maß für das
funktionsfähige Nierenparenchym dar.
Das Ausmaß einer Nierenerkrankung sowie die weitere
Prognose hängen maßgeblich von der GFR ab.
Die GFR ist jedoch nicht direkt messbar. Die seit 1935 durchgeführte
Inulin-Clearance gilt heute immer noch als Gold-Standard (genaueste
Methode).
Die GFR ist für die Nierenfunktionsbestimmung aussagefähiger, das sie
die tubuläre Sekretion des Kreatinins nicht berücksichtigt.
Zur Berechnung ist derzeit die beste Methode die MDRD-Formel. Es gibt
aber auch weitergehende Überlegungen zur Ermittlung aus Cystatin-C.
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Nephropathie ist der medizinische Fachausdruck für Erkrankungen der
Niere.

Die Ursachen für Nierenerkrankungen können vielfältig sein,
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Gemäß K/DOQI werden mehrere Stadien der Nierenschädigung
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