Krea-Clearance

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[Inulin-Clearance] [Kreatininbestimmung] [Krea-Clearance] [eGFR (MDRD)] [eGFR (Cystatin-C)]

Möglichst richtige Bestimmungen der glomerulären Filtrationsrate werden durch Clearancebestimmungen erhalten.

Der Begriff Clearance bezeichnet das Plasmavolumen, in welchem ein Marker während einer bestimmten Zeitdauer durch die Nieren filtriert wird. Ein idealer Marker sollte in konstanter Menge im Körper vorhanden sein und im Glomerulus frei filtriert werden. Im Tubulus sollte der Marker weder absorbiert noch sezerniert werden und keine extrarenale Elimination erfahren. Deshalb lautet der Zusammenhang zwischen Clearance und GFR bei nicht idealen Markern wie bespielsweise Kreatinin: Clearance = GFR + tubuläre Sekretion

 

 

Kreatinin-Clearance

Kreatinin ist für die Clearance nur bedingt geeignet, da Kreatinin in den Nierentubuli sezerniert wird, vor allem bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Die Kreatinin-Clearance überschätzt die tatsächliche GFR (siehe Grafik):

Die für die Kreatinin-Clearance erforderliche Urinsammlung durch den Patienten bereitet häufig Compliance-Probleme durch Sammelfehler.

Weitere Fehlerquellen sind in der nachfolgenden Tabelle benannt:

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Nachfolgend ist noch der Zusammenhang zwischen Serumkreatinin und GFR dargestellt. Aus der Darstellung ist erkennbar, dass es einen "blinden Bereich" gibt.

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Stand: 28.12.06.